Das Münchner Biotech-Unternehmen GNA Biosolutions gewinnt AACC´s „Disruptive Technology Award” in Chicago

GNA Biosolutions GmbH (GNA) hat den „Disruptive Technology Award“ auf der 70. Konferenz der American Association of Clinical Chemistry (AACC) gewonnen. Die AACC ist eine jährlich stattfindende, wissenschaftliche Konferenz mit eigenen Messeständen zur klinischen Labordiagnostik, die jährlich ca. 50.000 Besucher anzieht und dieses Jahr in Chicago, Illinois abgehalten wird. Der AACC „Disruptive Technology Award“ würdigt innovative Diagnostikverfahren, die die Patientenversorgung durch erhöhte diagnostische Qualität oder durch einfacheren Zugang zu leistungsfähigen Diagnostikverfahren verbessert. Neben der Jury konnte das in Martinsried bei München im Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) ansässige Unternehmen GNA Biosolutions auch noch das Fachpublikum bei der Preisverleihungszeremonie in Chicago überzeugen und erhielt zudem den Publikumspreis für die beste Technologie. 

Bild: Dr. Lars Ullerich, Managing Director Business Development der GNA Biosolutions, erhält den AACC Disruptive Technology Award in Chicago


 Hierzu hat GNA bei der AACC Daten zu ihrer proprietären „Pulse Controlled Amplification“ (PCA)- Technologie präsentiert. Diese von GNA entwickelte Technologie ermöglicht extrem schnelle molekulardiagnostische Arbeitsabläufe (von der Patientenprobe bis zum Ergebnis in 15 Minuten oder weniger), selbst bei schwierigem klinischen Material wie Blut. Ende 2017 hat GNA bereits ein erstes, auf der PCA-Technologie basierendes Instrument (Pharos V8) in den Markt eingeführt. GNA entwickelt derzeit eine hochmobile und preisgünstige Plattform für den patientennahen molekulardiagnostischen Nachweis von Infektionskrankheiten im POC Bereich.


 Die Test-Pipeline für die geplante POC Plattform, die selbst von ungeschultem Personal bedienbar sein wird, zielt vor allem auf verschiedene multiresistente Keime, die klinisch hochrelevante Auslöser von Krankenhausinfektionen sind, sowie auf antibiotikaresistente Tuberkulose (MDR-TB). Multiresistente Keime gelten laut Weltgesundheitsorganisation als eine große Herausforderung und ein erhebliches Risiko für die weltweite Gesundheit.


 „Wir fühlen uns sehr geehrt, den „Disruptive Technology Award“ der AACC zu erhalten“, sagte GNA Biosolutions Mitgründer und Geschäftsführer, Dr. Lars Ullerich, am Montagabend in Chicago. „Für die PCA-Technologie ausgezeichnet zu werden, erfüllt unser gesamtes Team mit großem Stolz. Wir treten an, den Point-of-Care Markt mit unserer Technologie zu revolutionieren“.


Um weitere Anwendungsgebiete zu erschließen, geht GNA strategische Partnerschaften mit Unternehmen in anderen Gebieten der DNA-Analytik ein. Diese profitieren von dem einzigartigen Potential der PCA Technologie, sowohl für einzelne Patientenproben im POC Bereich als auch bei Hochdurchsatzanwendungen in Zentrallaboren einsetzbar zu sein, und dabei den gesamten Arbeitsablauf von der Probe bis zum Ergebnis erheblich beschleunigen zu können.


 Zu GNA Biosolutions: GNA Biosolutions ist eine deutsche Firma aus dem Bereich der Molekulartechnologie. Die bahnbrechende Technologie der „Pulse Controlled Amplification“ (PCA) beschleunigt den molekulardiagnostischen Nachweis durch Kombination einer ultra-schnellen Nukleinsäure-Amplifikation mit einer integrierten Probenaufbereitung. So wird eine leistungsfähige Lösung für stationäre und mobile Anwendungen (etwa im POC Bereich) ermöglicht. Unsere Vision ist es, den ultra-schnellen molekulardiagnostischen Nachweis von der Patientenprobe bis zum Testergebnis für jeden und überall zu ermöglichen.


Für mehr Informationen besuchen Sie uns unter: www.gna-bio.com.


Kontakt GNA Biosolutions:

Dr. Anastasia Liapis

Am Klopferspitz 19,

D-82152 Planegg-Martinsried

Tel.: +49 (0)89 998207 195

Email: communications@gna-bio.com


Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München

Die Fördergesellschaft IZB mbH, im Jahre 1995 gegründet, ist die Betreibergesellschaft der Innovations- und Gründerzentren für Biotechnologie in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan und hat sich zu einem renommierten Biotechnologiezentrum entwickelt, das zu den Top Ten der Welt gehört. Auf 26.000 m2 sind derzeit über 50 Biotechunternehmen mit über 600 Mitarbeitern angesiedelt. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Erkrankungen, wie etwa Krebs, Alzheimer und diversen Autoimmunerkrankungen gearbeitet – und es gibt schon viele Erfolge. Im IZB Freising-Weihenstephan – 15 Minuten vom Flughafen entfernt – befassen sich Wissenschaftler mit Entwicklungen im Bereich Life Science. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern. Vor allem die neuen Infrastrukturmaßnahmen wie der Faculty Club G2B (Gateway to Biotech), die IZB Residence CAMPUS AT HOME, die Chemieschule Elhardt, die zwei Kindergärten BioKids und BioKids2 sowie die beiden Restaurants SEVEN AND MORE und Café Freshmaker sind zum entscheidenden Standortfaktor geworden. Erfolgreiche Unternehmen, die aus dem IZB hervorgegangen sind, sind zum Beispiel die Medigene AG, die Morphosys AG, die Micromet GmbH (heute Amgen AG), Octopharma GmbH und Corimmun (heute Janssen-Cilag).


Mehr Infos unter www.izb-online.de


Hotspots for Life Science Start-ups Die Fördergesellschaft IZB mbH, im Jahre 1995 gegründet, ist die Betreibergesellschaft der Innovati... [mehr]