BioM Biotech Cluster Development GmbH

Führender Standort für rote Biotechnologie

Der Großraum München ist der führende biopharmazeutische Standort in Deutschland. Die Mehrzahl der 270 Life Science- Unternehmen ist auf die Entwicklung von innovativen Therapien und Diagnostika spezialisiert. Dazu gehören Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Pharma, Auftragsforschung und Analytik, sowie Zulieferer und Serviceanbieter. Die Branche hat etwa 20,000 Mitarbeiter. Weitere 10,000 sind in den lebenswissenschaftlichen Forschungsinstituten und Kliniken tätig.

Der Standort ist geprägt von einer exzellenten Vernetzung zwischen akademischer Forschung und industrieller Umsetzung. Die beiden Münchner Universitäten, die Ludwig-Maximilians-Universität und die Technische Universität sowie ihre Kliniken leisten Spitzenforschung und bringen den medizinischen Fortschritt zum Patienten. Ebenso wichtige Impulse liefern die außeruniversitären Forschungsinstitute wie das Helmholtz Zentrum für Umwelt und Gesundheit und die Max-Planck-Institute für Biochemie, Neurobiologie sowie Psychiatrie.

Der Großraum München zeigt eine gesunde Mischung aus Start-ups, mittelständischen Unternehmen und internationalen Konzernen. Zu den Pharmaunternehmen gehören unter anderem Daiichi Sankyo mit seiner Deutschland- sowie Europazentrale und Roche seinem dem Standort für Entwicklung und Produktion in Penzberg. Mittelständische Biotechnologieunternehmen wie MorphoSys, Mikrogen und Medigene sowie zahlreiche Spin-offs aus akademischen Gruppen prägen den Standort und seinen innovativen, dynamischen Charakter.

Innovative Medikamente für die Medizin der Zukunft
Der regionale Fokus liegt auf der roten Biotechnologie – also der Entwicklung von Produkten und Technologien für die medizinische Anwendung in Diagnostik und Therapie. Im Cluster wird unter anderem an Therapien gegen verschiedene Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Infektionen sowie entzündlichen Erkrankungen gearbeitet. Zudem bietet München weltweit gefragte Technologien für die Wirkstoffforschung – hochpräzise Analysegeräte, Hochdurchsatz-Screening und vieles mehr.

Erfolgreich in nationalen Wettbewerben – bereit für die internationalen Herausforderungen

Mit dem Gewinn im nationalen BioRegio-Wettbewerb 1997 schlug die Geburtsstunde der BioM, als zentrale Clustermanagement-Einrichtung für die Münchner Biotechnologie. Damit konnten erste Firmengründungen sehr viel wirkungsvoller unterstützt und die Biotechnologiebranche am Standort mit seither rund 150 Unternehmensgründungen nachhaltig etabliert werden.

Seit 2006 ist BioM zudem mit dem Clustermanagement des Bayerischen Biotechnologie Cluster betraut, der alle bayerischen Biotechnologiestandorte vernetzt.

Der Gewinn im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahr 2010 bedeutete einen weiteren Schub für die Region mit der neuen Schwerpunktsetzung „personalisierte Medizin und zielgerichtete Therapien“. Das Strategiekonzept vereinte über 100 Partner aus Industrie und Wissenschaft, deren enge Kooperation unvermindert anhält.

Dieses Cluster erfüllt die Exzellenzkriterien der European Cluster Excellence Initiative (ECEI) und wurde dafür mit dem GOLD-Label ausgezeichnet.

BioMaccelerating biomedical innovation 

BioM unterstützt die bayerische Life-Science-Branche mit einem ausgedehnten Netzwerk beim Aufbau neuer Geschäftskontakte. Interessenten aus dem In- und Ausland bietet das Clustermanagement einen zentralen Zugang und vielfältige Informationen über die Branche.

BioM organisiert ein breites Spektrum an Fortbildungen, Veranstaltungen und Netzwerktreffen für die Biotechnologiebranche.

Speziell für angehende Firmengründer bietet BioM eine umfassende Begleitung. BioM bietet sowohl ein breites Netzwerk an Industrieunternehmen, Kapitalgebern und anderen relevanten Partnern, als auch Unterstützung bei der Businessplan-Erstellung, Beratung zu Fördermitteln und Finanzierung und eine enge Begleitung von Ausgründungsvorhaben (Inkubation). Zu den Leistungen gehören auch spezielle Coaching-, Training- und Mentoring-Angebote im Life Science-Bereich (BioEntrepreneur Bootcamp, Mentor Circle) und die Vernetzung der lokalen Gründerszene (BioEntrepreneur Lounge).

Seit 2010 ist BioM zudem Ausrichter des vom bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Vorgründungswettbewerbs m4 Award. Dieses mit rund 2,5 Mio Euro p.a. ausgestattete Förderprogramm unterstützt Wissenschaftlerteams dabei, herausragende Projekte im Bereich der medizinischen Biotechnologie innerhalb von 2 Jahren zu validieren und zur Ausgründungsreife zu bringen.

  • Mitarbeiterzahl

    18
  • Ausrichtungen
    • Beratung
    • Wirtschaftsförderung
  • Gegründet

    2006
  • Aktualisiert am

    16.03.2017

Healthcare in Bavaria [PDF]

Invest in Bavaria ist die Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern. Seit 1999 unterstützt Invest in Bavaria Unternehmen aus dem In- und Ausland dabei, einen Standort in Bayern aufzubauen oder zu erweitern. Invest in Bavaria stellt individuell Informationen zusammen, hilft, den optimalen Standort in Bayern zu finden, und vermit telt die Kontakte, die für die Projektrealisierung benötigt werden.

Lophius Biosciences GmbH Joins NEU²

Hamburg/Regensburg, Germany, June 19, 2013 / B3C newswire / - Bionamics GmbH, the coordinator of the NEU² consortium,and Lophius Biosciences GmbH announced today that Lophius Biosciences has joined the NEU² program with a project addressing the development of T-Track® MS as a novel blood-based diagnostic test supporting the initial diagnosis of multiple sclerosis (MS) and enabling the monitoring of MS disease progression. This new project is to last for about two years with a funding of > 350.000 EUR proportionally supplied by The Federal Ministry of Education and Research (BMBF) under the BioPharma initiative. Mehr unter http://www.bio-m.org/pressemitteilungen/details/3299.html

Therapie von Lungenerkrankungen

Das m4 Projekt von Activaero und dem Translationszentrums für chronische Lungenforschung (Comprehensive Pneumology Center, CPC) wurde vom BMBF bis 2015 verlängert. Im Rahmen des Spitzenclusters m4 wird in dieser Forschungskooperation eine neuartige Methode zur Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen entwickelt. Die neue Inhalationsmethode soll eine Bestimmung der Wirksamkeit von inhalierten Medikamenten ermöglichen. Damit soll die Methode auch als Plattform-Technologie für die präklinische Entwicklung dienen.